Was ihr gerade lest ist nicht der erste Entwurf dieses Eintrags. Was ich eigentlich sagen will lässt sich einfach schwer in Worte ausdrücken, die Botschaft des Eintrags ist allerdings simple: Ich bin wieder zuhause. Es war nicht wirklich einfach die Ankunft so Geheim zu halten, es gab Tage da wollte ich am liebsten jedem erzählen, dass ich nicht erst in einem Monat nach Hause komme. Die Überraschung war auf jeden Fall schon länger geplant, leider hat das auch zur Folge, dass viele Leute andere Pläne haben als ihr erstes Wochenende mit mir zu verbringen. Das ist zum Glück nicht weiter schlimm, ich kann mich ja schließlich sowieso nicht aufteilen.
Das Abenteuer Neuseeland ist vorbei, was natürlich sehr intensive Gefühle mit sich bringt. Ich bin froh meine wahren Freunde wieder zu sehen, jetzt da ich den Unterschied kenne. Ich bin froh wieder in bekannten Gewässern zu segeln, und mit Karten einer neuen Welt nach Hause zu kommen. Im letzten Jahr habe ich viel gelernt, zugegebenermaßen das wenigste davon über Neuseeland, aber das bereue ich in keinster Weise. Ohne großes Reisen, ohne Backpacking und Abenteuertouren, eben all jenes was normalerweise Teil eines typischen „Work & Travel“-Jahres ist, habe ich ein Jahr verbracht das trotzdem ein Abenteuer war, wenn auch auf einer anderen Ebene.
Im Oktober geht ein neues Abenteuer für mich los, das Abenteuer des Studierens in München. Wem meine „Nachdenk“-Einträge in diesem Blog gefallen haben, der kann sich auf meinen Studium-Blog freuen. Eines habe ich in Neuseeland gelernt: Schreiben hilft mir beim lernen und klar denken (damit mein ich jetzt nicht nur das schreiben für diesen Blog, sonderlich viel war es ja zugegebenermaßen nicht) und ich hoffe das bloggen über Studieninhalte und allgemein was so abgeht in München wird mir beim lernen helfen. Was heisst, entweder es interessiert einen oder eben nicht, schreiben wird ich es für mich selbst…
Kaum zu glauben, dass ein ganzes Jahr vergangen ist, seitdem ich in den Flieger gestiegen bin und mir dachte „Oh mein Gott, jetzt geht’s los“. Alles an was ich mich erinnern kann ist ein großes Loch Ungewissheit darüber was auf mich zu kommt und ob alles nach Plan läuft. Nach Plan gelaufen ist eigentlich fast gar nichts, die große Ungewissheit ist heute jedoch völlig ersetzt. Ersetzt durch die Gewissheit, dass dieses Jahr meines Lebens immer einen besonderen Platz einnehmen wird, egal was kommt. Trotzdem bin ich froh meinen Platz in Deutschland wieder einnehmen zu können, egal wie weit sich dessen Position verschoben hat.
Danke fürs lesen, das wars. Und danke an alle die mich auf dem Laufenden gehalten haben, während ich weg war. Weiter geht’s…
ja dann mal… welcome back!